reduziert / anders wohnen Nr. 7 – von Dome Homes und tollen Campern

Heute morgen hat mir ein Kumpel via Facebook von den Dome Homes erzählt. Unter kwicksnet kann man sich einige Beispiele und Grundrisse anschauen. Auch i-domehouse.com, ein japanischer Anbieter mit ähnlichem Konzept, zeigt richtig schöne Wohnbeispiele. Die Dome Homes aus Australien (von kwicksnet) lassen sich als Bausatz bestellen, auch verschiffen. Die größte Variante schlägt mit ca. 30.000 AUD (umgerechnet etwa 20.000 EUR) zu Buche, zuzüglich Versandkosten. Prinzipiell finanzierbar, nur stellt sich – wie bei vielen alternativen Wohnideen aus anderen Teilen der Welt – die Frage: Darf man sich sowas hierzulande überhaut hinstellen? Gegen wieviel Bauvorschriften würde das verstoßen? Die Firma Domespace aus Frankreich hat bei unseren Nachbarn laut diesem Artikel bereits 200 drehbare Öko-Domes aufgestellt. Kennt jemand noch weitere Beispiele?

Schon öfter haben wir in Erwägung gezogen, einen Familienurlaub mal weniger klassisch im Ferienhäuschen, sondern ‚on-the-road‘ mit Wohnwagen oder im Wohnmobil zu verbringen. Recherchern führen dann zu großartigen, alternativen Reisemöglichkeiten. Oft eher weniger erschwinglich, aber dennoch nett anzusehen. Wie bspw. der Tonkecamper. Sicher eine tolle Alternative könnten die Faltcamper von 3DogCamping sein.

Auch interessant zum Thema ‚anders wohnen‘ finde ich das Beispiel vom Ruinenhaus. Hier haben architekten eine alte Ruine stehen gelassen, um in ihrem Innern ein modernes Wohnhaus zu errichten. Versteckt und windgeschützt.


Abschließend noch ein schwedisches Wohnkonzept, das sich in erster Linie an Studenten mit wenig Platzbedarf richtet.

So, das muss reichen für einen Samstagabend. Beim nächsten Mal hoffentlich wieder etwas ausführlicher. Mein Wunschthema wäre das Downsizing. Wer hierzu schon Ideen oder Links hat… nehm ich dankend entgegen.

3 Comments

  1. Hey Manuel, bei den Dome homes aus Australien handelt es sich allerdings nur um das ‚Geruest‘ (frame). Man muss sich dann vor Ort alle weiteren materialien besorgen, wie Dachschindeln, Isolierung, Innenverkleidung, Fenster, usw. Da kommt also noch einiges drauf auf die 30.000.
    Aber wenn man second hand Materialien auftreiben kann, kann man sich das wohl schon sehr guenstig machen. Das lustige ist, dass der Bausatz mit Werkzeug geliefert wird. 🙂

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  2. Hi Manuel,

    bin mir nicht sicher, ob folgendes in der Artikel-Serie schon erwähnt wurde: Die US-Amerikanerin Tammy Strobel lebt mit ihrem Mann in einem tiny house, bloggt darüber auf http://rowdykittens.com/ und hat das Buch „You can buy happiness (and it’s cheap): How one woman radically simplified her life and how you can too“ geschrieben, das ich gerade lese und empfehlen kann.

    Viele Grüße aus Franken

    Christof

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